warning icon

Schalke macht Schule – Lernzentrum

Einmal im Schuljahr nehmen die Schüler der Klasse 8 der Förderschule Bergmannsglückstraße an dem Projekt „Schalke macht Schule“ teil.

Schalke macht Schule versteht sich als starker Partner der Schulischen Bildungslandschaft in Gelsenkirchen. Der Schwerpunkt liegt auf der „politischen Bildung“. Dabei geht es um die Stärkung demokratischer Kompetenzen, den Abbau von Vorurteilen und die Frage, wie sich ein „Miteinander“ aktiv und positiv gestalten lässt. Schalke macht Schule will die Motivation zum Eigenverantwortlichen Denken und Handeln stärken, sowie das Verständnis für eine Vielfältige Gesellschaft fördern. Durch die „inklusive“ Haltung wollen sie im Stadion einen Ort der Begegnung schaffen, indem Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap interagieren und einen Raum ohne gegenseitige Blockaden schaffen.

In erster Linie werden Jugendliche angesprochen, die auf Grund ihrer sozialen Herkunft oder der Migrationsgeschichte ihrer Eltern als benachteiligt gelten oder durch unzureichende Bildungschancen durch Benachteiligung bedroht sind; weiter gilt es Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen, die von klassischen Maßnahmen der politischen Bildung nur schwer erreicht werden können. Durchschnittlich besuchen 450 Schülerinnen und Schüler das Lernzentren pro Saison.

Schalke macht Schule bietet ein drei tägiges soziales Training zu Bildungspoltischen Themen an. Hier ist die Dauer des Trainings maßgeblich der Garant, um soziale Kompetenzen zu fördern und ein Umdenken hin zu verschiedenen Rollen und Haltungen einzuüben. Der Lernort Veltins Arena gilt als wesentlicher Motivator, um auch die Schülerinnen und Schüler, drei Tage an das Projekt zu binden, welche im Alltag die Perspektive Schule verloren haben. Umgesetzt wird es von insgesamt fünf Bildungsreferenten, wobei jedes Training von zwei Bildungsreferenten durchgeführt wird. Das Training steht auf drei Säulen:
 
• Heimat – Stärke durch Vielfalt
• Fair Play – Inklusion und Chancengleichheit
• Soziale Kompetenzen – Vermittlung von Handlungskompetenzen

Zum Thema Heimat, werden Interkulturelle Kompetenzen gefördert. Ziel ist es, den Teilnehmern das Potential einer Vielfältigen Gesellschaft zu verdeutlichen. Vorurteile sollen abgebaut werden und die Identifikation mit der Stadt Gelsenkirchen soll gefestigt werden. Die Stärke liegt hier in der Vielfalt. Vertrauens- und Kooperationsübungen werden als Methode eingesetzt, um Reflektionsprozesse in Gang zu bringen. Der erste Tag wird mit einer Stadionführung abgeschlossen, in der das Thema „Heimat“ einen Schwerpunkt darstellt.

Das Thema Inklusion wird innerhalb einer Sporteinheit in der Kunstrasenhalle vom FC Schalke 04 thematisiert. Der Gruppe werden exemplarisch verschiedene Sinne genommen um das Thema „Chancengleichheit“ zu platzieren. Es wird eine Blindenfußballeinheit, sowie diverse Elemente der Sportpädagogik durchgeführt. „Fair Play“ im Sinne von, alle können mitmachen, ist das Ziel.

Am letzten Tag soll ein Blick in die Zukunft gewagt werden. Handlungskompetenzen werden vermittelt um den Transfer vom erlernten in den Alltag zu vollziehen. Verschiedene Kooperationsübungen werden die Gruppe darin trainieren gemeinsam zu interagieren.